Eine Frage die in Foren und Gruppen oft gestellt wird klingt in etwa so: “Ich habe mir jetzt einen Echo zugelegt. Die Einrichtung hat funktioniert. Wie kann ich nun meine Lichter darüber steuern?” Diese Frage kann grundsätzlich nicht schnell und universal beantwortet werden, da es sehr viele Möglichkeiten der Lichtsteuerung über Alexa gibt. In unserem heutigen Beitrag möchten wir euch die grundlegenden Möglichkeiten anhand von beispielen erklären.

Als erstes stellt sich immer die Frage, um welche Leuchtmittel es sich handelt. Geht es um die Deckenbeleuchtung, um Stehlampen oder vielleicht sogar um RGB LED Stripes oder Schrankbeleuchtungen? Generell gibt es aber in den meisten Fällen zwei Möglichkeiten, entweder man tauscht das Leuchtmittel gegen ein Alexafähiges aus, oder man tauscht den Schalter.

Steuerung über das Leuchtmittel

In unserem Beitrag über HUE Systeme ( Beginnerfragen: Ist ein HUE System das richtige für mich und gibt es Alternativen? ) haben wir ja bereits ausführlich über das ZigBee System von HUE berichtet. Bei diesem System handelt es sich beispielsweise um den Tausch der Leuchtmittel gegen Alexa Fähige. Bei den HUE Leuchtmitteln gibt es außerdem inzwischen mehrere Möglichkeiten, diese mit Alexa zu steuern. Zum einen über den HUE eigenen Hub, welcher auf ZigBee Technologie basiert. Auch die Steuerung über einen Echo Plus oder Echo Show mit integriertem ZigBee Hub ist möglich. Die neueste Generation der HUE Leuchtmittel ist sogar Bluetooth fähig, und kann somit auch per Bluetooth mit Alexa gekoppelt werden.

Neben den ZigBee Leuchtmitteln wie z.B. den oben genannten Philips HUE oder auch Innr oder Osram Smart+ gibt es aber auch noch W-Lan gesteuerte Leuchtmittel wie z.B. die von Yeelight (Beitrag vom 03.03.2019) oder auch die Magic Home Leuchtmittel (Beitrag vom 24.03.2019). Diese haben jedoch meist den Nachteil, dass sie sich nicht mehr steuern lassen, sobald keine Internetverbindung besteht. Hier besteht nur noch die Möglichkeit über den Schalter (die Stromzuleitung) das Leuchtmittel auf eine voreingestellte Farbe und Helligkeit zu schalten.

Egal ob ZigBee oder W-Lan, hat diese Variante der Steuerung aber immer den Vorteil, das sich RGB Leuchtmittel darüber auch farblich steuern und dimmen lassen. Ein Nachteil der beiden Varianten ist aber, dass durch ausschalten des Lichtschalters die Stromzufuhr zum Leuchtmittel unterbrochen ist und diese somit auch nicht mehr über Alexa oder Handy App gesteuert werden können. Sollte also ein unwissender Gast einfach auf den Lichtschalter drücken, dann bleibt es Dunkel.

Steuerung über den Schalter / die Stromzufuhr

Handelt es sich bei der Lampe um eine Stehlampe, oder einen einfarbigen und nicht dimmbaren LED Stripe, so ist die Steuerung mit einer einfachen W-Lan/Funk Steckdose zu verwirklichen. Hierzu haben wir z.B. einen Beitrag am 31.03. geschrieben. Auch wenn z.b. für andere Leuchtmittel bereits ein HUE Hub vorhanden ist, so gibt es hierzu die Funktsteckdosen von HUE oder Innr.

Sollen z.B. Denkenlampen über Alexa geschaltet werden, ohne die Lampe oder die Leuchtmittel zu tauschen, so empfehlen sich die W-Lan Einbauschalter welche von Sonoff oder anderen Anbietern erhältlich sind. Hier ist allerdings ein Elektriker oder Handwerkliches Geschick und Eigenrisiko der große Nachteil. Wer sich nicht zutraut einen Lichtschalter zu wechseln und keinen Elektriker dafür in Anspruch nehmen möchte, kann diese Art von Umrüstung nicht vornehmen. Ein Vorteil aber ist, dass diese Systeme auch ohne Internet immer manuell schaltbar sind.

Eine Weitere Möglichkeit die Stromzufuhr von Lampen zu steuern bieten natürlich auch Funkkomponenten wie z.B. die von Smartwares (Beitrag vom 09.06.2019) welche auch letzte Woche bei Lidl im Angebot waren. Allerdings ist bei Funk Komponenten immer noch eine zusätzliche Bridge wie z.B. der Broadlink RM Pro (Beitrag vom 10.03.2019) benötigt.

Fazit:

Wie bereits eingangs erwähnt gibt es was Lichtsteuerung über Alexa angeht keine Universelle Lösung, welche zu jedem passt. Hier kommt es ganz auf die Persönlichen Bedürfnisse und Vorlieben an. deshalb sollte man sich im Vorfeld auf jeden Fall ein bisschen in alle oben genannten Themen einlesen und dann entscheiden, welche Lösung für einen persönlich die beste ist.

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Thomas Wiesner

Mein Name ist Thomas, ich bin 37 Jahre Alt und interessiere mich seit ca. 30 Jahren aktiv für alles was mit IT und Technologie zu tun hat. Schon als siebenjähriger habe ich angefangen in Q-Basic zu Programmieren, und diese Leidenschaft führt sich bis Heute mit etlichen Technologien fort. Hauptberuflich arbeite ich als IT System Engineer in einem großen Deutschen IT Unternehmen. Hier in diesem Blog möchte ich euch meine Erfahrungen mit dem Thema Haus- und Sprachsteuerung nahebringen und euch somit etwas Hilfestellung geben.
Thomas Wiesner

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